Zwischen Store-Aktionen, Erweiterungsplänen und Plattform-News häufen sich die Meldungen, die für Spielerinnen und Spieler ganz konkrete Folgen haben: Was lässt sich sofort gratis sichern, welche Updates sind bereits da, und wo entstehen neue Debatten rund um generative KI, Serienstoffe oder Server-Abschaltungen. Der folgende Überblick bündelt die wichtigsten Punkte, strikt entlang der gemeldeten Inhalte.
Epic Games Store: tägliche Gratis-Spiele bis Neujahr
Im Epic Games Store läuft eine Aktion, die wie ein Spiele-Adventskalender funktioniert: Bis zum Jahreswechsel wird jeden Tag ein anderer Titel verschenkt. Als aktuell beworbenes Beispiel wird ein Metroidvania beschrieben, das in einem von Dämonen befallenen Schloss im 18. Jahrhundert spielt. Im Zentrum steht dort der Ausbruch aus der Anlage – ein klarer Fokus auf Erkundung und Flucht statt auf einzelne Missionen.
Parallel baut Epic sein vernetztes Angebot weiter aus: Ein plattformübergreifender Text-Chat wird über mehrere eigene Dienste hinweg eingeführt, ausdrücklich inklusive Epic Games Store und Fortnite. Das zielt auf ein stärker verbundenes Ökosystem, in dem Kommunikation nicht mehr an ein einzelnes Produkt gebunden ist.
Steam: Sale-Empfehlung, Steam Deck und ein Indie-Erfolg
Auf Steam wird im Weihnachts-Sale eine klare Preisansage hervorgehoben: „Mittelerde – Schatten des Krieges“ wird für vier Euro empfohlen. Genannt werden dabei ein verbessertes Nemesis-System sowie große Belagerungen als zentrale Merkmale. Wer nach einem günstigen Einzelkauf mit viel Systemtiefe sucht, bekommt damit einen sehr konkret bezifferten Deal an die Hand.
Auch bei der Hardware gibt es eine Veränderung: Valve stellt die Produktion des günstigsten Steam-Deck-LCD-Modells ein und konzentriert sich auf OLED. Auf der US-Seite wird die 256-GB-Variante als Abverkauf geführt; zusätzlich wird erwähnt, dass das LCD-Modell bereits ausverkauft ist. Auf der deutschen Seite fehlt dieser Hinweis laut Meldung noch.
Ein weiterer Steam-Punkt wirkt eher wie eine Motivationsstory aus dem Entwickleralltag: Ein japanischer YouTuber soll umgerechnet rund 160.000 US-Dollar in ein eigenes Spiel gesteckt haben. Die Meldung stellt heraus, dass es zuvor Zweifel gab, das Risiko sich am Ende aber gelohnt habe und das Projekt als großer Erfolg beschrieben wird.
Wer diesen Mix aus Deals, Leaks und Verschiebungen regelmäßig einordnen will: Eine passende Orientierung liefert auch der interne Überblick Gaming-Überblick zu Sales, Leaks, Demos und Verschiebungen.
Rollenspiel-Fokus: Divinity, Baldur’s Gate 3 und Einstiegshürden
Rund um Divinity tauchen gleich zwei unterschiedliche Blickwinkel auf. In einer Kolumne wird argumentiert, das nächste Divinity-Rollenspiel solle eine konkrete Eigenschaft aus dem Kampfsystem von Original Sin 2 übernehmen. Begründung: Genau dieser Punkt habe dem Autor in Baldur’s Gate 3 als unnötige Frustquelle gefehlt. Welche Eigenschaft das genau ist, wird in der Zusammenfassung nicht weiter spezifiziert, aber die Stoßrichtung ist klar: Es geht um Design-Details, die über Spielfluss und Stressmomente entscheiden.
Gleichzeitig bremst Larian-Chef Swen Vincke Neulinge bei der Serienchronologie aus. Er rät davon ab, die frühen Divinity-Teile als Einstieg zu wählen, weil diese Titel deutlich gealtert seien. Als Alternativen nennt er die Original-Sin-Reihe oder einen Start ohne Vorwissen. Für viele Einsteiger ist das eine hilfreiche Abkürzung: Nicht jede Serie muss „von vorn“ gespielt werden, um inhaltlich oder spielerisch einzusteigen.
Diablo 4: Lord of Hatred setzt auf Nostalgie – mit Kritik
Zu Diablo 4 liegt ein Preview zur zweiten Erweiterung vor: Diablo 4: Lord of Hatred wird als stark nostalgisch beschrieben und soll mit dem Paladin eine siebte Klasse hinzufügen. Genau diese neue Klasse stößt laut Preview aber auch auf Kritik. Zusätzlich wird ein Erzählfaden fortgeführt: Der Cliffhanger aus „Vessel of Hatred“ wirkt weiter, und die Fortsetzung inklusive Abschluss dieses Story-Abschnitts soll am 28. April 2026 erscheinen.
Updates und Tests: von Rennsport bis Infrastrukturplanung
Mehrere Spiele erhalten neue Inhalte oder handfeste Verbesserungen. Für Assetto Corsa Competizione veröffentlicht Kunos Simulazioni ein Season-2025-Update, das ab sofort kostenlos auf Steam verfügbar ist. Bei Transport Fever 3 zeigt Urban Games in einem Infrastruktur-Update neue Werkzeuge, die auf Verkehrsfluss und Planung abzielen. Und bei Helldivers 2 äußert sich der Design Director zu Plänen für mehr und bessere Mechs und Fahrzeuge, weil vorhandene Vehikel bislang wenig genutzt würden.
Im Testfeld steht außerdem Avatar: Frontiers of Pandora – From the Ashes. Der DLC wird als empfehlenswert eingeordnet, wenn man Fan des Hauptspiels und des ersten Zusatzinhalts ist. Als zentrale Erweiterung wird genannt, dass neben dem Konflikt Na’vi gegen Menschen auch Kämpfe gegen feindliche Na’vi eine Rolle spielen.
Für Cronos: The New Dawn kündigt Bloober Team einen kostenlosen neuen Schwierigkeitsgrad an, der Anfang 2026 erscheinen und das Spiel leichter machen soll.
Nintendo Switch 2: Bundle-Aus, Studio-Strategie und CoD-Gerücht
Auf Nintendo-Seite gibt es zwei sehr unterschiedliche Meldungen: Nintendo kündigt an, das Switch-2-Bundle mit Mario Kart World einzustellen. Die Ansage ist eindeutig: Wer es noch möchte, soll sich beeilen.
Aus dem Entwicklerlager kommt eine Positionierung von Bloober Team: Das Studio arbeitet an einem Projekt für Nintendo Switch 2 und betont laut Bericht, dass die zugrunde liegende Vision Nintendo-Hardware brauche und auf PlayStation 5 und Xbox so nicht umsetzbar sei.
Zusätzlich kursiert ein Bericht, nach dem das erste Call of Duty für Nintendo Switch 2 nahezu fertig sei. Als Kontext wird ein Vertrag erwähnt, der Veröffentlichungen auf Nintendo-Plattformen über zehn Jahre zusichern soll.
Generative KI: Streitpunkte in Spielen, Awards und Cosmetics
Der Themenblock generative KI bleibt in der Spielewelt spürbar. Ein Beitrag beschreibt, dass KI im Jahr 2025 in Spielen sichtbarer wurde, sammelt Beispiele und Reaktionen und stellt die Kritik von Experten an Chatbot-NPCs in den Mittelpunkt. Gleichzeitig wird erwähnt, dass manche Beobachter trotz klarer Ablehnung auch Potenzial sehen.
Konkrete Folgen zeigt die Debatte um Clair Obscur: Expedition 33: Das Spiel verliert rückwirkend Auszeichnungen bei den Indie Game Awards, weil generative KI genutzt wurde. Genannt werden der Entzug von Game of the Year und „bestes Debütspiel“. In einem weiteren Beitrag rund um das gleiche Spiel wird zudem eine Diskussion über Darstellerpreise aufgegriffen, ausgelöst durch Nominierungen bei den Game Awards. Ein Motion-Performer plädiert dafür, statt einzelner Darsteller eine Kategorie für den besten Charakter einzuführen, um Teamleistungen sichtbar zu machen.
Auch Battlefield 6 taucht im KI-Kontext auf: Fans vermuten, dass kosmetische Inhalte mit generativer KI erstellt worden seien. Als Hintergrund wird erwähnt, es habe zuvor Aussagen gegeben, dass so etwas nicht passieren werde.
Wer sich grundsätzlich in die Mechanik solcher Debatten rund um KI, Standards und Sicherheitsfragen einlesen will, findet passenden Kontext im internen Beitrag Software-Update-Lage zu Sicherheit, KI und Hardware.
Server-Abschaltungen, Profit-Gerüchte und Branchen-Deals
Bei Electronic Arts steht ein kritischer Punkt im Raum: Ein Bericht beanstandet, dass EA im Jahr 2025 bei insgesamt 23 Spielen die Online-Server abgeschaltet habe. Die Folge wird klar benannt: Wenn Online-Funktionen zentral sind, sind betroffene Titel gar nicht mehr oder nur eingeschränkt spielbar.
Microsoft weist derweil Berichte zurück, nach denen es für Xbox-Spiele ein fixes Gewinnziel von 30 Prozent gebe. Und bei EA geht es außerdem um einen großen Deal: Laut Bericht haben EA-Aktionäre einer Vereinbarung über mehr als 55 Milliarden US-Dollar mit Saudi-Arabiens PIF zugestimmt; eine staatliche Zustimmung stehe noch aus.
Aus der Fighting-Game-Szene kommt in diesem Umfeld ein weiteres Signal: Kommentator Sajam kündigt an, künftig nicht mehr bei EVO aufzutreten. Als Grund wird der Saudi-bezogene Eigentümerwechsel genannt, verbunden mit dem Hinweis, dass diese Entscheidung für ihn finanzielle Nachteile habe.
Popkultur und Adaptionen: Fallout, Avengers, Assassin’s Creed, Nolan
Die Schnittstelle zwischen Games und Film/Serie bleibt präsent. Zu Fallout äußert sich Art Director Istvan Pely, der laut Text seit Fallout 3 an der Reihe arbeitet: Für ihn sei es ein Höhepunkt, die mitgeprägte Welt in der Amazon-Serie real umgesetzt zu sehen. Gleichzeitig stellt Todd Howard klar, dass er nicht in der Serie auftreten wird, obwohl ihm mehrere Cameos angeboten worden seien. Wer darüber hinaus nach älteren Bewegtbild-Projekten sucht, bekommt einen konkreten Hinweis: Eine Fallout-Fanserie namens Nuka Break wird als vollständig kostenlos streambar beschrieben.
Im Marvel-Block bestätigt ein erster Teaser zu Avengers: Doomsday die Rückkehr von Chris Evans als Steve Rogers. Außerdem wird erwähnt, dass Robert Downey Jr. als Doctor Doom auftreten soll. Wie Steve Rogers inhaltlich eingebunden ist, bleibt offen; als Kinostart wird der 18. Dezember genannt.
Netflix plant zudem eine Assassin’s-Creed-Serie: Als Regisseur wird Johan Renck genannt, der im Text mit Chernobyl verknüpft wird. Und im Kino-Bereich wird ein erster Trailer zu The Odyssey thematisiert: Es handelt sich um eine Verfilmung der Odyssee, genannt werden ein Ensemble mit vielen Stars, die Grundhandlung über Odysseus’ lange Heimreise sowie der Starttermin am 16. Juli 2026.
Besondere Fundstücke: Story-Rankings, Open Worlds und Sammlerstücke
Für Spielerinnen und Spieler, die gezielt nach narrativen Highlights suchen, wird ein Redaktions-Ranking zu den besten Story-Spielen fortgesetzt und ein weiterer Listenabschnitt angekündigt. Wer dagegen lieber große Karten und freie Erkundung priorisiert, findet im Special zu Open Worlds 2026 eine Sammlung aus Redaktionssicht spannender offener Spielwelten für PC und Konsolen. Passend dazu wird Paradise Killer in einem Video als Open-World-Krimi vorgestellt: Man sammelt Hinweise auf einer surrealen Insel und legt am Ende selbst fest, wen man vor Gericht bringt.
Eher im Sammler- und Community-Bereich liegt ein Elden-Ring-Gewinnspiel: Verlost wird ein Arm von Malenia im Maßstab 1:1. Genannt werden eine Limitierung auf 5000 Stück und dass das Objekt ausverkauft ist.
Kurze Notizen: Verschiebung, Buch-Fortsetzung, Updates und Lego
007 First Light, das James-Bond-Spiel von IO Interactive, wird verschoben: Genannt wird eine Verlegung von März auf Mai, begründet mit dem Qualitätsanspruch zum Release. Die Kampagnenhandlung von Halo Infinite wird nicht als neues Spiel, Add-on oder DLC fortgesetzt, sondern als Buch veröffentlicht. Für PUBG: Black Budget ist der erste Alpha-Test abgeschlossen; Krafton zeigt sich zufrieden und spricht davon, dass die Erwartungen übertroffen wurden. THQ Nordic und Grimlore Games kündigen außerdem ein großes Update für Titan Quest 2 an, inklusive Kapitel 3 und einem neuen Gebiet mit Zentauren-Bezug.
Bei Lego reichen die Themen von Produkt- bis Kreativseite: Für 2026 wird ein geplantes Minas-Tirith-Set mit über 8.200 Teilen genannt. Separat zeigt ein Beitrag, wie sich aus dem Millennium-Falcon-Set unter anderem eine USS Voyager nachbauen lässt.
Wert-Element: Was ihr heute konkret mitnehmen könnt
Wer sofort handeln will, hat drei klare Ansatzpunkte aus den Meldungen: Die tägliche Gratis-Aktion im Epic Games Store ist zeitlich begrenzt bis zum Jahreswechsel, das Switch-2-Bundle mit Mario Kart World läuft aus, und auf Steam gibt es „Mittelerde – Schatten des Krieges“ im Weihnachts-Sale für vier Euro. Wer lieber Inhalte statt Käufe priorisiert, findet bei Fallout mit Nuka Break eine kostenlos streambare Serie und bei Assetto Corsa Competizione ein kostenloses Season-2025-Update auf Steam.

