Diese Woche prallen in der Spielewelt sehr unterschiedliche Themen aufeinander: harte Unternehmensentscheidungen, technische Probleme im Live-Betrieb, neue Releases und Updates sowie Urteile, die das Verhältnis zwischen Plattformen, Käufern und digitalen Gütern berühren. Wer nur Überschriften liest, verpasst oft die entscheidenden Details – etwa wann etwas offiziell bestätigt ist, wie konkret Termine sind oder welche Auswirkungen ein Patch tatsächlich hat.
Der Fokus liegt hier bewusst auf dem, was aus den vorliegenden Meldungen eindeutig hervorgeht: Was ist angekündigt, was wurde eingestellt, wo gibt es Konflikte, und welche Termine sind für Spieler wirklich relevant. Spekulationen bleiben klar als solche erkennbar – zum Beispiel dort, wo Leaks Gerüchte anheizen.
Ubisoft: Stellenabbau, Streikpläne und Disziplinarmaßnahmen
Bei Ubisoft verdichten sich mehrere Meldungen, die ein angespanntes Bild zeichnen. In der Pariser Zentrale sollen zusätzlich 200 Arbeitsplätze wegfallen. Parallel dazu kündigen Gewerkschaften Widerstand an und planen für Februar einen dreitägigen Streik. In den Berichten ist außerdem von einer Zuspitzung rund um die Rückkehr-ins-Büro-Politik die Rede, was den Konflikt zwischen Unternehmensführung und Teilen der Belegschaft weiter verschärft.
In dieses Umfeld passt eine weitere Nachricht: Ein Mitarbeiter wurde nach öffentlicher Kritik an der Homeoffice- beziehungsweise Rückkehr-ins-Büro-Linie disziplinarisch behandelt und ohne Bezahlung suspendiert. Der Vorgang zeigt, dass die Debatte nicht nur intern geführt wird, sondern auch handfeste arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
Auch auf der Produktseite gibt es harte Einschnitte. Ubisoft hat das Prince of Persia: The Sands of Time Remake beendet. Besonders bitter: Laut Bericht erfuhr eine beteiligte Schauspielerin nach mehreren Jahren Arbeit über das Internet von der Entscheidung – und beschreibt das Aus als massiven Rückschlag für ihre Karriere.
Assassin’s Creed: Black Flag Remake und 60-FPS-Pläne
Abseits der bestätigten Absetzungen läuft bei Ubisoft gleichzeitig die Gerüchteküche. Zu einem nicht offiziell angekündigten Remake von Assassin’s Creed IV: Black Flag sollen neue Hinweise und Leaks aufgetaucht sein, die die Diskussion über eine Veröffentlichung in naher Zukunft erneut befeuern. Eine Bestätigung gibt es in den vorliegenden Informationen jedoch nicht, es bleibt bei Indizien aus Leaks.
Greifbarer ist die Update-Schiene: Der Bericht verweist darauf, dass Ubisoft in jüngerer Zeit ältere Spiele mit 60-fps-Updates versehen hat. Ein Insider rechnet damit, dass weitere Assassin’s-Creed-Titel ebenfalls solche Upgrades erhalten könnten. Für Spieler, die Wert auf flüssige Darstellung legen, ist das eine wichtige Perspektive – auch wenn konkrete Titel oder Termine in der Meldung nicht genannt sind.
Helldivers 2: Neuer Warbond „Belagerungsbrecher“ mit Termin
Für Helldivers 2 ist ein neuer Premium-Warbond angekündigt: „Siege Breakers“, auf Deutsch „Belagerungsbrecher“. Der Release ist klar datiert auf den 3. Februar 2026. Inhaltlich werden mehrere neue Waffen und Ausrüstungsoptionen genannt, die das Arsenal spürbar erweitern: eine schwere Mehrfach-Laserkanone, ein Breaching Hammer mit explosivem Abschluss, ein gurtgespeister Granatwerfer, ein Einmal-Raketenwerfer sowie eine Granate, die kurzzeitig einen Kuppelschild erzeugt. Ergänzt wird das Paket um kosmetische Inhalte.
Ein Trailer-Teaser löst in der Community zudem Spekulationen aus – konkret über eine mögliche Rückkehr der Cyborgs. Wichtig bleibt dabei: Der Spekulationsteil ist Reaktion auf den Teaser, nicht als bestätigter Feature-Plan beschrieben.
Embark: DDoS-Angriffe auf ARC Raiders und The Finals
Embark meldet, dass sowohl ARC Raiders als auch The Finals von umfangreichen, koordinierten DDoS-Angriffen getroffen werden. Laut Studio dauern die Attacken an, während parallel Gegenmaßnahmen laufen. Für Spieler bedeutet das vor allem eines: Störungen können nicht nur punktuell auftreten, sondern in Wellen – gerade wenn Angriffe über längere Zeit aktiv bleiben.
Zusätzlich steht ARC Raiders selbst wegen eines Updates in der Diskussion. Das „Headwinds“-Update bringt unter anderem neue Optionen fürs Matchmaking sowie weitere Anpassungen. Gleichzeitig berichten Spieler von Änderungen, die nicht in den offiziellen Patch Notes auftauchen. Der Kern der Kritik ist damit nicht das Vorhandensein von Anpassungen, sondern die fehlende Dokumentation – ein Punkt, der Vertrauen bei Live-Spielen schnell belastet.
Ein weiterer Eingriff betrifft ein früher eingeführtes Rätsel auf der Buried-City-Map: Ein Update entfernt das aufwendige Puzzle, das zum Freischalten einer spielbaren Gitarre führte. Die Gitarre soll stattdessen im Shop angeboten werden.
Highguard: Starker Start, schlechte Steam-Wertung und Debatte um Tonlage
Der Free-to-play-Shooter Highguard startet mit sehr vielen Spielern, bekommt auf Steam aber überwiegend negative Bewertungen. Als Kritikpunkte werden ein unglücklicher Marketing-Auftritt, Hürden beim Einstieg und eine als generisch empfundene Optik genannt. Laut Bericht gibt es bereits ein Update, das erste größere Probleme adressieren soll, außerdem eine Roadmap, die Inhalte für ein Jahr skizziert.
Für Gesprächsstoff sorgt auch eine Einordnung von Swen Vincke: Er mahnt, negative Kritik nicht in Häme kippen zu lassen. Seine Aussage bezieht sich auf die besonders harte Reaktion rund um den Start und rückt damit nicht nur das Produkt, sondern auch den Umgangston in Community-Debatten in den Mittelpunkt.
Release-Termine: Reigns: The Witcher, Emberville und Gothic-2-Mod
Mehrere feste Daten stechen heraus. CD Projekt Red und Partner haben Reigns: The Witcher angekündigt. Das Spiel nutzt ein interaktives Kartensystem mit Wisch-Entscheidungen, erzählt wird die Geschichte von Rittersporn, gespielt wird als Geralt. Der Release ist am 25. Februar 2026 für PC (Steam und GOG) sowie für Google Play und den App Store vorgesehen.
Emberville ist als Mischung aus Dungeon-Kämpfen und Stadtaufbau beschrieben: Spieler kämpfen gegen Monster, bauen eine verwüstete Stadt wieder auf, retten Bewohner, erledigen Quests und sammeln Ausrüstung. Im Kampf stehen unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten zur Verfügung. Der Early-Access-Start auf Steam ist für Sommer 2026 angekündigt.
Auch die Modding-Szene setzt ein konkretes Zeichen: Für Gothic 2 wurde eine „Anniversary Edition“ als umfangreiche Modifikation angekündigt, mit Termin am 15. März 2026. Genannt werden neue Quests, zusätzliche Untergilden, ein gildenloser Weg, überarbeitete KI-Reaktionen sowie Änderungen am Kampfsystem inklusive Schild- und Stabkampf. Zusätzlich wird eine neue Schadensberechnung erwähnt, außerdem Musik von Kai Rosenkranz.
Plattformen, Sales und Abos: Steam-Termine, THQ Nordic und CK3
Für Sparfüchse ist die Terminplanung entscheidend: Es wird auf eine Übersicht verwiesen, die die Rabattaktionen von Steam für 2026 zusammenführt, inklusive Spring-, Summer- und Winter-Sale sowie weiterer Aktionen.
Parallel läuft ein Publisher-Angebot: THQ Nordic wirbt für einen Steam-Publisher-Sale bis 9. Februar 2026 um 19:00 Uhr. Erwähnt werden viele reduzierte Fantasy-Titel und Bundles. Zusätzlich wird genannt, dass Darksiders 4 in Entwicklung ist und Titan Quest 2 im Early Access günstiger angeboten wird.
Bei Paradox ändert sich das Bezahlmodell: Crusader Kings 3 hat einen Abo-Service gestartet, der für einen monatlichen Preis Zugriff auf alle DLCs bietet. Der Bericht stellt dem ein Beispiel gegenüber, wonach die Gesamtsumme bei Einzelkäufen sehr hoch ausfallen kann.
Konsole & Performance: PS5-Update, Monster Hunter Wilds und RE-Requiem-Modi
Sony hat ein Systemsoftware-Update für die PS5 veröffentlicht: Version 26.01-12.60.00 erweitert soziale Funktionen. Konkret bekommt das Friends-Activity-Widget im Welcome Hub eine Direktfunktion, mit der Spieler aus dem Widget heraus unmittelbar in laufende Spiele von Freunden springen können.
Außerdem verschickt Sony eine Nachricht an PS4-Nutzer, die zum Umstieg auf PS5 motivieren soll. Dabei werden Vorteile hervorgehoben, zugleich werden Gründe erwähnt, warum manche weiterhin bei der älteren Konsole bleiben.
Capcom nennt Ziele für Resident Evil Requiem auf der PS5 Pro. Bestätigt wird, in welcher Auflösung das Spiel dort läuft; zusätzlich wird berichtet, dass bis zu 120 FPS möglich sein sollen und mehrere Grafikmodi existieren.
Für die Steam-Version von Monster Hunter Wilds ist ein weiteres Update angekündigt, das Leistungsprobleme adressieren soll. In einem separaten Beitrag wird außerdem ein Bug beschrieben: Die Nähe zu einem DLC-NPC konnte die Bildrate senken; dieser Fehler wurde per Patch entfernt. Wer am PC selbst nach Ursachen für Leistungseinbrüche sucht, findet ergänzend eine praktische Anleitung zum Thema CPU-Drosselung im Spiel erkennen.
Recht & Markt: Steam-Klage, Lootbox-Urteil und RuneScape-Gold
Auch juristisch gibt es Bewegung. In Großbritannien darf eine Sammelklage gegen Valve/Steam weiterlaufen. Der Vorwurf: Steam nutze eine marktbeherrschende Stellung und führe dadurch zu überhöhten Preisen. Als mögliches Ergebnis wird eine pauschale Entschädigung für betroffene Käufer seit 2018 erwähnt.
In Österreich hat der Oberste Gerichtshof Lootboxen laut Bericht nicht als Glücksspiel eingeordnet. Der Beitrag spricht eine Einordnung möglicher Folgen an, ohne dass hier weitere Details genannt werden.
In einem weiteren britischen Urteil wird RuneScape-Gold als immaterielles Eigentum bewertet, das unter Diebstahlsrecht fällt. Der Hintergrund ist ein Verfahren gegen einen ehemaligen Entwickler, dem der Diebstahl einer sehr großen Goldmenge vorgeworfen wird.
Termine & schnelle Orientierung
Wer nur die nächsten Fixpunkte braucht, kann sich diese Daten markieren: Der Warbond „Belagerungsbrecher“ für Helldivers 2 startet am 3. Februar 2026. Reigns: The Witcher folgt am 25. Februar 2026. Die sprechende Nintendo-Plauderblume als Wohnaccessoire erscheint am 12. März 2026, und die Gothic-2-Anniversary-Edition-Mod ist für den 15. März 2026 angekündigt. Für Fallout Staffel 1 ist zudem festgehalten: Sie ist kostenlos auf YouTube verfügbar, und am 28. Januar 2026 soll stündlich jeweils eine weitere Episode online gehen.
Wer parallel an eigenen Projekten arbeitet, etwa an Thumbnails oder Social-Clips zu Releases und Updates, spart mit sauberen Workflows Zeit: Hilfreich sind etwa Tipps zum Rendern und Vorschau-Dateien in Premiere Pro oder eine schnelle Methode, um Photoshop-Ebenen in komplexen PSDs zu ordnen.

